Unten auf der Seite sind Auszüge beider Ausgaben verfügbar. Hier können Noten, Texte und Bilder eingesehen werden.
Allgemeine Bemerkungen zu den Editionen
Dass die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Periode des Niedergangs der Gitarre war, ist immer wieder in der gitarrebezogenen Literatur behauptet worden. Lediglich C. J. Mertz und Giulio Regondi sind in der Fachliteratur als Vertreter der romantischen Epoche namentlich genannt. Bei näherer Forschung stellt man jedoch fest, dass es eine Reihe weiterer Virtuosen gab, die der Gitarre genau die Literatur hinterlassen haben, deren Existenz in vielen Darstellungen bestritten wird: romantisch-virtuose Musik als Äquivalent zur Klaviermusik Liszts, Chopins und deren Zeitgenossen.
Zwei Vertreter dieser Epoche, die als Bindeglieder zwischen den Hochphasen der Gitarre – also zwischen Giuliani und Sor auf der einen Seite und Tárrega, Llobet und Segovia auf der anderen Seite – gelten können, sind in den im Folgenden vorgestellten Ausgaben bei Chanterelle vertreten.
Beide Komponisten standen mit dem bedeutensten Gitarristen ihrer Zeit, Giulio Regondi, in Verbindung; Regondi traf Dubez in Wien und Neuland in London. Die Ausgaben sind als Urtextausgaben konzipiert, alle editorischen Zusätze und Textfragen sind aus dem Notentext bzw. dem Revisionsbericht erkennbar.
Bei beiden Werken handelt es sich um gehobene Konzertliteratur, die eindeutig dem Niveau der Oberstufe entspricht.
Weitere Informationen
Google-Books enhält Auszüge beider Ausgaben: die kompletten Vorworte in Englisch und Deutsch und einige Seiten der Partituren.
Wilhelm Neuland, Biographie
Johann Dubez, Biographie
Johann Dubez, Biographie in englischer Sprache